Chlamydien sind in Deutschland eine der häufigsten bakteriellen sexuell übertragbaren Infektionen. Viele Träger merken lange nichts; mögliche Hinweise sind Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Unterbauch- oder Hodenschmerzen, Schmierblutungen. Unbehandelt kann die Infektion aufsteigen und bei Frauen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Ansteckung erfolgt vor allem durch ungeschützten Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr.
Die Therapie ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum, je nach Situation etwa Doxycyclin oder Azithromycin. Welches Schema infrage kommt, hängt von Allergien, Schwangerschaft, Lokalisation (Harnröhre, Muttermund, Rektum) und von aktuellen Leitlinien ab. Sexpause bis zum Abschluss der Behandlung und Partnerabklärung gehören dazu – das erklärt der Arzt.
Fragebogen zu Symptomen, Kontakten, Allergien und Schwangerschaft; ein EU-approbierter Arzt stellt bei Eignung ein Online-Rezept aus. Keine Antibiotika ohne Indikation, keine Abgabe ohne Rezept. Diskrete Belieferung nach der Konsultation.