Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) bedeutet, dass es wiederholt nicht gelingt, eine für den Sex ausreichende Erektion zu erreichen oder zu halten. Das ist häufig und hat oft körperliche Mitursachen – Durchblutung, Blutdruck, Diabetes, Medikamente, Stress oder eine Kombination. Es ist keine Charakterfrage und in vielen Fällen behandelbar.
Bewährte, verschreibungspflichtige Optionen sind PDE-5-Hemmer wie Sildenafil (Wirkstoff von Viagra) und Tadalafil (Cialis). Welcher Wirkstoff und welche Dosis passen, hängt von Vorerkrankungen, anderen Medikamenten und Ihrem Alltag ab – das entscheidet ein Arzt, nicht ein Warenkorb.
Ein ärztlicher Blick ist sinnvoll, wenn die Störung länger als einige Wochen besteht, neu auftritt oder Sie Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Eine Erektion, die länger als vier Stunden schmerzhaft anhält (Priapismus), ist ein Notfall. Starke Brustschmerzen, Atemnot oder neurologische Ausfälle: Notruf 112.
PDE-5-Hemmer dürfen nicht mit Nitraten (z. B. bei koronarer Herzkrankheit) kombiniert werden. Teilen Sie im Fragebogen alle Herzmedikamente, den Blutdruck und frühere Schlaganfälle wahrheitsgemäß mit.
Sie füllen den medizinischen Fragebogen aus. Ein EU-approbierter Arzt prüft, ob eine telemedizinische Behandlung in Frage kommt, und stellt bei Eignung ein Online-Rezept aus. Doktor Medz vermittelt Konsultation und Folgelieferung – das ist keine Apotheke und kein Verkauf ohne Rezept. Ungeeignete Anfragen werden abgelehnt; im Zweifel empfiehlt der Arzt den Weg in die Präsenzpraxis.