Haarausfall bei Männern ist meist die androgenetische Alopezie: eine erblich mitbedingte, schrittweise Verdünnung der Haare an Geheimratsecken und Scheitel. Der Verlauf ist individuell. Früh erkannt, lässt sich das Fortschreiten oft verlangsamen – eine Garantie auf Nachwuchs wie zuvor gibt es nicht, und Wunderversprechen gehören nicht in eine seriöse Beratung.
Zu den vom Arzt verordneten Optionen zählen unter anderem Finasterid und Dutasterid (5-Alpha-Reduktase-Hemmer) sowie topische Anwendungen. Alle genannten Wirkstoffe sind in der hier angebotenen Stärke in der Regel verschreibungspflichtig. Ob sie für Sie infrage kommen, hängt unter anderem von Alter, Kinderwunsch in der Partnerschaft, Leberwerten und Begleitmedikation ab.
Kreisrunder Haarausfall, narbige Stellen oder allgemeines Unwohlsein mit Fieber gehören in die Präsenzdermatologie, nicht in eine Standard-Online-Verordnung. Lebensbedrohliche Notfälle sind hier selten; bei allergischer Reaktion mit Atemnot gilt Notruf 112.
Sie laden ggf. Fotos hoch und beantworten den medizinischen Fragebogen. Ein EU-approbierter Arzt prüft, ob eine telemedizinische Behandlung vertretbar ist, und stellt bei Eignung ein Online-Rezept aus. Finasterid-Tabletten dürfen von Schwangeren nicht zerdrückt gehandhabt werden – ein Hinweis, den der Arzt im Beratungskontext einordnet. Doktor Medz verkauft keine Haarmittel ohne Rezept.