Scheidenpilz (vaginale Candidose, Vaginalpilz) ist eine häufige Hefepilz-Besiedelung der Scheide. Typisch sind Juckreiz, Brennen, Rötung und oft ein krümelig-weißlicher Ausfluss ohne starken Fischgeruch. Die Beschwerde ist unangenehm, in der Regel nicht gefährlich – und sie ist nicht dasselbe wie eine bakterielle Vaginose oder eine sexuell übertragbare Infektion.
Zur Behandlung kommen lokal Clotrimazol (Creme/Vaginaltabletten) oder oral Fluconazol in Betracht. Was geeignet ist, hängt von Schwangerschaft, Leberfunktion, anderen Medikamenten und davon ab, ob es die erste Episode oder ein häufiges Rezidiv ist. Systemisches Fluconazol ist verschreibungspflichtig; auch lokal wirksame Präparate werden hier ärztlich eingeordnet.
Schwere allergische Reaktionen mit Atemnot sind selten, dann Notruf 112. Partnerbehandlung ist nicht bei jeder Candidose nötig – das beurteilt der Arzt.
Sie beschreiben Ausfluss, Juckreiz, Zyklus und Vortherapien. Ein EU-approbierter Arzt prüft, ob die Schilderung zu einem Scheidenpilz passt und ob eine Verordnung telemedizinisch vertretbar ist. Bei Warnsymptomen wird auf die Gynäkologie verwiesen. Doktor Medz vermittelt Konsultation und Belieferung, verkauft Antimykotika aber nicht ohne Rezept.